Oblast Wologda, Föderale Verwaltungseinheit im Nordwesten Russlands
Das Gebiet Wologda ist eine Verwaltungseinheit im nordwestlichen Russland, die sich über ein weites Flachland mit zahllosen Seen und dichten Nadelwäldern erstreckt. Zwei große Flüsse durchqueren diese Landschaft und verbinden das Territorium mit dem Weißen Meer im Norden und dem Wolga-Becken im Süden.
Diese Verwaltungseinheit entstand im September 1937 durch die Zusammenlegung mehrerer ländlicher Kreise aus angrenzenden Gebieten. Die Grenzziehung folgte den sowjetischen Reformen, die größere Industrieregionen schaffen sollten.
Der Name geht auf die gleichnamige Hauptstadt zurück, die sich an den Ufern des Flusses Wologda entwickelte. Besucher können heute in mehreren Klöstern und alten Holzhäusern die Verbindung zur orthodoxen Tradition und zur bäuerlichen Bauweise erleben.
Die Stadt Wologda fungiert als Verwaltungssitz und ist der Ausgangspunkt für Reisen in die umliegenden Landkreise. Tscherepowez im Westen bietet mehr städtische Infrastruktur und ist über Eisenbahn und Straße gut zu erreichen.
Das Kloster Ferapontow bewahrt Fresken aus dem frühen 16. Jahrhundert, die von Dionissi gemalt wurden und zu den wenigen erhaltenen Werken des Künstlers gehören. Diese Wandmalereien ziehen Kunsthistoriker aus der ganzen Welt an, die die Farbgebung und die theologischen Motive studieren.
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