Spaso-Prilutsky Monastery, Orthodoxes Kloster am Ufer des Flusses Vologda, Russland.
Das Spaso-Prilutsky-Kloster ist ein orthodoxes Heiligtum am Ufer der Wologda mit rechteckiger Grundform, vier Ecktürmen, drei Toren und weißen Mauern mit rot-weiß gestreiften Dächern. Der gesamte Komplex liegt erhöht über dem Fluss und enthält neben der Kathedrale mehrere kleinere Gebäude für das Mönchsleben.
Das Kloster wurde 1371 gegründet, als der Heilige Demetrius von Priluki es mit Unterstützung des Großfürsten Dmitri Donskoi errichtete. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Anlage zu einem bedeutenden Zentrum des religiösen Lebens in Nordwestrussland.
Das Kloster zeigt nordrusische Baustile mit einer fünfkuppeligen Verklärungskathedrale und einer hölzernen Entschlafungskirche, die zusammen das religiöse Leben vor Ort prägen. Diese Gebäude sind bis heute Orte der Andacht und zeigen, wie Mönche und Pilger den Raum nutzen.
Das Kloster liegt nördlich des Zentrums von Wologda und ist mit öffentlichen Bussen oder Minibussen erreichbar. Der Weg vom Stadtzentrum dauert etwa 15 bis 20 Minuten, je nachdem von welchem Punkt man startet.
Während der Napoleonischen Kriege diente das Kloster als sicherer Aufbewahrungsort für Schätze, die aus religiösen Institutionen in ganz Russland evakuiert wurden. Diese Rolle machte es zu einem der wohlbehütesten Orte in der Region während dieser turbulenten Zeit.
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