Верхний посад, Historisches Viertel in Vologda, Russland
Der Obere Posad ist ein Stadtviertel in Vologda, das sich von der Eisenbahnlinie Vologda-Arkhangelsk bis zum Fluss Vologda erstreckt. Das Gebiet umfasst den Friedenspark und die Leningradskaya-Strasse, wobei mehrere Kirchen wie die Constantine-Helena-Kirche und die Vladimir-Kirche sowie das ehemalige Gorne-Uspensky-Kloster das Gesicht des Viertels prägen.
Das Viertel wurde erstmals 1147 erwähnt und liegt auf dem Gelande des Vologda Gorodishche, der frühesten Siedlung, die Archäologen am heutigen Ort Vologdas entdeckt haben. Diese frühe Befestigung bildete den Ursprung der Stadt und markiert den Anfang einer langen urbanen Entwicklung an diesem Ort.
Die Kirche der Heiligen Konstantin und Helena ist an diesem Ort längst Teil des alltäglichen Bildes und wird von Bewohnern und Besuchern als Wahrzeichen wahrgenommen. Der Platz hat im Lauf der Zeit eine Funktion als religiöses Zentrum bewahrt, wo verschiedene Gebäude aus unterschiedlichen Epochen nebeneinander stehen.
Der Besuch des Viertels funktioniert am besten zu Fuss, da man so die verschiedenen religiösen Gebäude und den Friedenspark entlang der Vologda-Strasse entdecken kann. Die Gegend ist von der Stadt aus leicht zugänglich und bietet genügend Zeit zum Erkunden zu Fuss oder mit dem Fahrrad.
Das Museum der Vergessenen Dinge befindet sich in diesem Viertel und bewahrt Objekte auf, die Alltagsgeschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Darunter verbirgt sich ein anderes Geheimnis: der Bach Khrulev floss einst durch das Gebiet, fließt aber heute unterirdisch unter den Strassen.
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