Zasetsky House, Vologda, Föderales Kulturerbe in der Leningradskaya Straße, Vologda, Russland.
Das Zasetsky-Haus ist ein klassizistisches Gebäude aus Holz an der Leningradskaya-Straße in Vologda, das durch symmetrische Fensteranordnungen, dekorative Säulen und ausgewogene Proportionen auffällt. Seine hölzerne Fassade zeigt die sorgfältige handwerkliche Ausführung klassischer architektonischer Merkmale.
Das Haus wurde in den 1790er Jahren erbaut und gehörte der Familie Sasetski, einem alten Adelsgeschlecht, nicht einer Kaufmannsfamilie. Ihr bekanntester Vertreter, Alexei Alexandrowitsch Sasetski (1717–1784), war einer der ersten Heimatforscher Wologdas, besaß eine große Bibliothek und Altertümersammlung und veröffentlichte 1780 das erste Buch über die Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude erheblich umgebaut.
Das Haus gehörte der Familie Sassezki, einem alten Adelsgeschlecht, nicht Kaufleuten. Ihr bekanntester Vertreter, Alexei Alexandrowitsch Sassezki (1717–1784), war einer der ersten Heimatforscher Wologdas; er besaß eine große Bibliothek und eine Sammlung von Altertümern und verfasste das erste Buch über die Stadt, gedruckt 1780 nach 1777 gesammelten Materialien.
Das Haus steht in der Leningradskaja-Straße 12 am linken Ufer der Wologda, nördlich des Stadtzentrums. 2020 wurde ein Restaurierungsprojekt mit Mitteln eines privaten Investors erarbeitet; nach den Arbeiten sind ein Museum und Trauungen geplant. Vor der Anreise sollte man vor Ort prüfen, ob das Innere zugänglich ist.
Eine dendrochronologische Untersuchung datiert den Blockbau auf etwa 250 Jahre; es ist das älteste erhaltene Holzgebäude Wologdas. Alexei Sassezki (1717–1784), einer der ersten Heimatforscher der Stadt, besaß eine große Bibliothek und veröffentlichte 1780 das erste Buch über Wologda.
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