Denkmal für Alexander III., Bronzestatue am Angara-Fluss in Irkutsk, Russland
Das Denkmal für Alexander III ist ein Bronzestandbild auf einem Granitssockel, das sich an der Angara-Ufer in Irkutsk erhebt. Die Figur trägt die Uniform eines sibirischen Kosakenhäuptlings und steht etwa 13,5 Meter hoch, wobei das Gesicht der Stadt zugewandt ist.
Das Denkmal wurde 1908 errichtet, um die Vollendung der Transsibirischen Eisenbahn zu markieren, eine Eisenbahnlinie, die Zentralrussland mit dem Fernen Osten verband. Es wurde 1920 abgebaut und später 2003 wieder aufgebaut.
Das Denkmal zeigt den Kaiser in der Uniform eines sibirischen Kosakenhäuptlings, eine Darstellung, die die russische Herrschaft über diese fernen Regionen verkörpert. Die bronzenen Porträts auf dem Sockel ehren Menschen, die bei der Erschließung Sibiriens eine Rolle spielten.
Das Denkmal steht an der unteren Uferpromenade direkt am Fluss und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der beste Zeitpunkt zum Besuch ist bei Tageslicht, um die Details des Standbildes und der Umgebung gut sehen zu können.
Die viertonnige Bronzefigur war nach ihrer Entfernung 1920 lange Zeit aus dem Stadtbild verschwunden. Die Wiedererrichtung 2003 markierte eine Wiederherstellung dieses Symbols der sibirischen Geschichte nach einem Jahrzehnte langen Exil.
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