Pauluskathedrale Gattschina, Orthodoxe Kathedrale in Gatschina, Russland.
Die Kathedrale Saint Paul ist eine russisch-orthodoxe Kirche in Gatschina, einer Stadt südlich von Sankt Petersburg, mit mehreren goldenen Kuppeln, die über dem Stadtbild aufragen. Das Gebäude ist aus hellem Stein errichtet und folgt dem russisch-byzantinischen Stil mit Rundbogenfenstern und einem markanten Glockenturm an der Westfassade.
Die Kathedrale wurde 1846 auf Befehl von Zar Nikolaus I. begonnen und 1852 vom Architekten Roman Kusmin fertiggestellt. Sie wurde als Hauptkirche der Garnisonsstadt Gatschina errichtet, die damals eine der kaiserlichen Residenzen war.
Der Kathedrale ist das religiöse Zentrum von Gatschina und der Ort, an dem die orthodoxe Gemeinde zu Festen und Gottesdiensten zusammenkommt. Im Inneren fallen die vergoldeten Ikonostasen und die Wandmalereien sofort auf, die den Raum von Boden bis Decke bedecken.
Die Kathedrale befindet sich an der Sobornaya-Straße im Stadtzentrum von Gatschina und ist zu Fuß von den meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt erreichbar. Besucher sollten bedeckte Schultern und Knie tragen; Frauen tragen traditionell ein Kopftuch beim Betreten des Gebäudes.
Die Kathedrale besitzt eine beheizte unterirdische Krypta, die ursprünglich gebaut wurde, damit Gottesdienste auch bei extremer Kälte im Winter abgehalten werden konnten. Diese Krypta wurde erst 1920 hinzugefügt, also fast 70 Jahre nach der ursprünglichen Fertigstellung des Gebäudes.
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