Kostomukscha, Bergbaustadt in der Republik Karelien, Russland.
Kostomuksha ist eine Stadt in der Republik Karelien in Russland, die sich in der Nähe des Sees Kontoki auf etwa 220 Metern Höhe erstreckt. Die Umgebung besteht aus ausgedehnten Wäldern und Feuchtgebieten im nordwestlichen Teil der Region.
Die Stadt entstand 1977, als finnische Baufirmen im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der Sowjetunion und Finnland eine Industriesiedlung errichteten. Die Entwicklung war eng mit dem Aufbau der Eisenerzverarbeitung in dieser abgelegenen karelischen Zone verbunden.
Das Kammermusikfestival im Sommer zieht Ensembles und Aufführende aus verschiedenen Teilen des Landes an, die in der Stadt für einige Wochen gastieren. Besucher können während dieser Zeit Konzerte und Theateraufführungen in lokalen Veranstaltungsräumen erleben.
Die Stadt liegt nahe der finnischen Grenze und ist über Straßen erreichbar, die durch dichte Wälder führen. Besucher sollten sich auf ein subarktisches Klima mit langen, kalten Wintern und kurzen Sommern einstellen.
Das angrenzende Naturschutzgebiet bildet zusammen mit geschützten Flächen auf finnischer Seite einen grenzüberschreitenden Schutzraum für nordische Ökosysteme. Diese gemeinsame Verwaltung ermöglicht den Erhalt von mehr als 47.000 Hektar Wildnis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.