Dagestanskije Ogni, Industriestadt im südlichen Dagestan, Russland.
Dagestanskiye Ogni ist ein Industriestädtchen am Fuß des Großkaukasus im südlichen Dagestan. Die Stadt entstand rund um eine Glasfabrik, die die wirtschaftliche Grundlage für die Siedlung bildete.
Die Siedlung entstand 1914 mit dem Bau einer Glasfabrik, nachdem Erdgas in der Gegend entdeckt worden war. Das Erdbeben von 1904 hatte erst die Erschließung dieser Gasquellen ermöglicht, was der industriellen Entwicklung den Weg ebnete.
Der Glashersteller beschäftigte Menschen aus verschiedenen ethnischen Gruppen, die zusammen im gleichen Betrieb arbeiteten. Diese Vielfalt prägte das tägliche Leben und die sozialen Beziehungen in der Stadt bis heute.
Die Stadt ist relativ klein und leicht zu Fuß zu durchqueren, was einen guten Überblick über Layout und Struktur ermöglicht. Es gibt wenig öffentliche Verkehrsmittel, daher ist das Erkunden zu Fuß oder per Taxi die praktischste Option.
Natürliche Gasquellen entweichen durch Risse in der Erde und erzeugten einst mysteriöse Flammen in der Gegend. Der Name der Stadt bedeutet wörtlich "Dagestaner Lichter" und bezieht sich auf diese flackernden Feuer, die das Landschaftsbild prägten.
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