Borodino, Stadt in Russland
Borodino ist eine Stadt in der Region Moskau, die auf oder neben einem historischen Schlachtfeld liegt. Das Gebiet umfasst heute ein Freilichtmuseum mit etwa 300 Objekten, darunter ein Denkmal auf einem Hügel, Grabstätten von Generälen und ein Gebäude mit einer großen Sammlung von über 40.000 Exponaten wie persönliche Gegenstände, Dokumente und Medaillen.
Die Schlacht vom 26. August 1812 zwischen der russischen Armee unter Kutuzov und Napoleons französischen Truppen war einer der blutigsten Kämpfe des Krieges. Nach der Zerstörung vieler Denkmäler in den 1930er Jahren und erneuten Kämpfen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände 1961 zu einem Freilichtmuseum wiederhergestellt.
Der Ort trägt den Namen der Schlacht von 1812 und ist heute ein Gedenkort für Russen, die hier ihre Geschichte ehren. Besucher sehen regelmäßig Menschen, die Blumen ablegen und sich an die Gefallenen erinnern.
Das Gelände ist weitläufig mit Wegen, die zu verschiedenen Monumenten und Gräbern führen, daher ist bequemes Schuhwerk empfehlenswert. Das Hauptgebäude mit der Sammlung ist zentral gelegen und dient als Orientierungspunkt für die Erkundung des größeren Feldes.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden die wertvollen Museumsbestände nach Moskau und Alma-Ata evakuiert und so vor der Zerstörung bewahrt. Diese Rettungsaktion ermöglichte es dem Museum, seine Sammlung später wiederherzustellen und heute Besuchern zugänglich zu machen.
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