Kolomna, Historische Stadt in der Region Moskau, Russland
Kolomna ist eine Großstadt im Moskauer Gebiet, die sich am Zusammenfluss der Flüsse Moskwa und Oka ausbreitet. Das Zentrum wird von roten Backsteinmauern umgeben, die mehrere historische Türme und ein altes Klosterviertel einschließen.
Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1177, als der Ort als Grenzposten des Fürstentums Rjasan diente. Im 14. Jahrhundert wuchs die Ansiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum und wurde später ins Fürstentum Moskau eingegliedert.
Der Name Kolomna leitet sich vermutlich von einem alten slawischen Wort ab, das auf die Lage am Fluss hinweist. Die Bewohner pflegen Traditionen wie die Herstellung von Pastila, einem historischen Fruchtbonbon aus Äpfeln und Honig, das in mehreren lokalen Werkstätten nach alten Rezepten hergestellt wird.
Vom Kasaner Bahnhof in Moskau aus verkehren regelmäßig Züge zur Stadt, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Innerhalb der Stadtmauern lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen.
Sieben der ursprünglich siebzehn Wehrtürme sind bis heute erhalten geblieben und können von außen besichtigt werden. In einem davon befindet sich eine kleine Sammlung alter Glocken, die einst zur Alarmierung der Bevölkerung dienten.
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