Zentrales Museum der Seekriegsflotte, Marinemuseum in Sankt Petersburg, Russland.
Das Zentrale Marinemuseum ist ein maritimes Museum in Sankt Petersburg, Russland, das in einem weitläufigen modernen Bau am Ufer der Newa untergebracht ist. Die Sammlung zeigt Hunderte von Schiffsmodellen in Originalgröße oder verkleinerter Form, historische Kanonen und Anker sowie Räume mit nautischen Karten und Schiffbauzeichnungen.
Zar Peter I. gründete die Sammlung im Jahr 1709 ursprünglich im Admiralitätsgebäude, um technische Errungenschaften der jungen russischen Flotte zu dokumentieren. Das Museum zog im Laufe seiner Geschichte mehrmals um und befindet sich seit 2013 in seinem gegenwärtigen Standort am Newaufer.
Der Name der Einrichtung geht auf die zentrale Rolle zurück, die die russische Marine für das Land seit den Tagen Peters des Großen spielte. Besucher sehen heute Räume voller Gebrauchsgegenstände wie Teleskope oder Kompasse, die einst auf Reisen über Ostsee und Pazifik im Einsatz waren.
Das Haus öffnet mittwochs bis montags und bleibt dienstags geschlossen, wobei alle Bereiche mit Rampen und Aufzügen ausgestattet sind. Ein Besuch dauert meist zwei bis drei Stunden, wobei Garderobenschränke und ein kleines Café im Eingangsbereich zur Verfügung stehen.
Eine der ältesten Exponate ist ein erhaltenes Ruderboot aus dem frühen 18. Jahrhundert, das der Zar selbst benutzt haben soll. Die Ausstellung zeigt auch einen winzigen Nachbau des Schiffs, das auf der ersten russischen Antarktisexpedition dabei war.
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