Nerjungri, Industriestadt in der Republik Sacha, Russland
Nerjungri liegt auf 850 Metern Höhe im östlichen Russland und ist geprägt von langen Wintern und kurzen Sommern. Die Stadt erstreckt sich in einem Gebiet, in dem sich Taiga und bergiges Gelände abwechseln.
Die Entdeckung großer Kohlevorkommen in den frühen 1970er Jahren führte zur Gründung der Stadt im Jahr 1975. Bergleute und ihre Familien zogen aus anderen sowjetischen Regionen hierher, um die neuen Minen zu betreiben.
Die Stadt trägt einen Namen aus der Evenki-Sprache, der an die Flüsse und Fische der Region erinnert. Russische und jakutische Bewohner leben hier Seite an Seite und prägen den Alltag dieser jungen Industriestadt in der Republik Sacha.
Die Stadt ist über die Transsibirische Eisenbahn und die Lena-Fernstraße erreichbar, der Flughafen Tschulman liegt etwa 30 Kilometer nördlich. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Temperaturen auch im Sommer kühl bleiben können.
Der Name stammt vom Evenki-Wort nyuruungra, das sich auf einen Fluss bezog, in dem früher viele Äschen lebten. Diese Fischart galt als wichtige Nahrungsquelle für die einheimischen Völker der Region, bevor die Kohleförderung begann.
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