Elbrus, Höchster Berg in Kabardino-Balkarien, Russland.
Der Elbrus besteht aus zwei vulkanischen Gipfeln, wobei der westliche 5642 Meter und der östliche 5621 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Beide Spitzen sind das ganze Jahr über mit Schnee und Eis bedeckt, während die unteren Hänge im Sommer Wiesen und Geröllfelder zeigen.
Die erste aufgezeichnete Besteigung des Ostgipfels erfolgte 1829 durch Khillar Khachirov, einen einheimischen Bergführer aus der Region. Der höhere Westgipfel wurde erst 1874 durch den britischen Alpinisten Frederick Crauford Grove erreicht.
Die Anwohner nutzen die Berghänge seit Generationen als Weideland für ihre Herden und bewahren alte Bräuche rund um das Leben im Gebirge. Besucher bemerken oft kleine Schreinsteine entlang der Wege, die Wanderer und Kletterer hier zurücklassen.
Seilbahnen bringen Wanderer und Bergsteiger bis auf etwa 3800 Meter Höhe, von wo aus verschiedene Routen weitergehen. Berghütten entlang der Aufstiegswege bieten Unterkunft und dienen als Zwischenstationen für mehrtägige Touren.
Zweiundzwanzig Gletscher bedecken die Hänge und speisen mehrere Flusssysteme, die in die Ebenen hinabfließen. Die Eisströme sind vom Tal aus gut sichtbar und prägen das Bild der gesamten Landschaft.
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