Wanino, Pazifikhafen in der Region Chabarowsk, Russland.
Vanino ist eine Hafensiedlung an der Meerenge von Tartarien in der Region Chabarowsk. Der tiefe Naturhafen kann große Schiffe aufnehmen und dient als wichtiger Umschlagplatz für Waren aus dem russischen Osten.
Die Siedlung entstand 1943 mit dem Bau einer Eisenbahnlinie vom Amur bis zur Pazifikküste. Diese Verbindung machte den Ort zu einem strategisch wichtigen Knotenpunkt für den Seeverkehr im russischen Ferner Osten.
Der Hafen bewahrt Gedenkstätten aus den 1940er Jahren, als er als Ausgangspunkt für Gefangene der Kolyma-Arbeitslager diente.
Der Ort ist mit Zügen aus großen Städten erreichbar und Fähren verbinden ihn täglich mit der Insel Sachalin. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind.
Der Hafen liegt an der östlichsten Stelle des russischen Eisenbahnnetzes und markiert das Ende einer Eisenbahnstrecke, die sich über große Entfernungen erstreckt. Von hier aus werden große Mengen Kohle verschifft, die in den Norden und Osten Russlands gehen.
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