Arbeiter und Kolchosbäuerin, Stahldenkmal am WDNCh, Moskau, Russland
Der Arbeiter und die Kolchosbäuerin ist eine 25 Meter hohe Skulpturengruppe aus Edelstahl im Ostankinski-Bezirk von Moskau. Die beiden Figuren strecken einen Hammer und eine Sichel in die Höhe, während ihre Kleidung und ein verbindendes Tuch hinter ihnen im Wind zu wehen scheinen.
Das Monument stand 1937 auf der Pariser Weltausstellung als Antwort auf den deutschen Pavillon gegenüber. Nach der Messe kehrte es nach Moskau zurück und wurde vor dem Eingang der WDNCh aufgestellt, wo es bis heute zu sehen ist.
Die beiden Gestalten mit ihren erhobenen Werkzeugen erscheinen seit 1947 im Vorspann zahlreicher russischer Filme als Emblem des Studios Mosfilm. Das Motiv wurde so oft reproduziert, dass es in der ganzen Sowjetunion auf Plakaten, Briefmarken und Alltagsgegenständen zu sehen war.
Ein Museum im Sockel zeigt von Dienstag bis Sonntag Exponate über den Bau und die sowjetische Architektur jener Zeit. Der Platz um die Skulptur ist frei zugänglich und bietet einen guten Blick auf die Gesamtkomposition aus mehreren Winkeln.
Die Ingenieure entwickelten ein spezielles Trägersystem im Inneren, um das wehende Tuch aus Metall zwischen den beiden Gestalten zu stützen. Die gesamte Konstruktion besteht aus über 5000 einzelnen Stahlteilen, die von Hand geschweißt wurden.
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