Aquädukt in Rostokino, Steinaquädukt im Bezirk Rostokino, Moskau, Russland
Das Rostokino-Aquädukt ist ein steinernes Bauwerk, das sich mit 21 Bögen über den Fluss Jausa erstreckt und etwa 19 Meter über dem Wasserspiegel aufragen. Die Konstruktion wurde mit Massivstein errichtet und bildet ein Zeugnis klassischer Ingenieurkunst aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Das Bauwerk wurde von Katharina der Großen 1780 in Auftrag gegeben als Teil des ersten zentralisierten Wassersystems Moskaus und wurde unter Alexander I im Jahr 1804 fertiggestellt. Dieses Projekt war ein Meilenstein in der städtischen Infrastruktur Russlands des frühen 19. Jahrhunderts.
Die Struktur erhielt den Spitznamen Millionen-Brücke wegen ihrer Baukosten von 2 Millionen Rubeln, eine außergewöhnliche Summe für das frühe 19. Jahrhundert. Heute können Besucher dieses architektonische Denkmal betrachtne, das die wirtschaftliche Kraft Russlands zu dieser Zeit widerspiegelt.
Der beste Weg, das Aquädukt zu erreichen, ist vom U-Bahn-Eingang Prospekt Mira, von wo aus man hinter Gebäude 184 zum Bauwerk gelangt. Besucher sollten mit unebenen Wegen und Treppen an beiden Seiten rechnen, besonders wenn man unter den Bögen hindurch oder auf den angrenzenden Wegen spazieren möchte.
Das Aquädukt funktionierte bis 1937 als Wasserleitung und transportierte Wasser durch eiserne Rohre, die in den 1850er Jahren eingebaut wurden. Diese Rohre ersetzten das ursprüngliche Steinsystem und machten das Bauwerk zu einer hybriden Struktur aus zwei verschiedenen Epochen.
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