Denkmal für die Eroberer des Weltraums, Weltraumforschungsdenkmal im Bezirk Ostankinsky, Moskau, Russland
Das Monument für die Eroberer des Weltraums ist eine 110 Meter hohe Titaniumkonstruktion in Form einer schräg aufsteigenden Raketenspur, die in einem 77-Grad-Winkel angebracht ist. Im Inneren der Basis befindet sich das Gedächtnismuseum der Raumfahrt mit umfangreichen Ausstellungen zur Geschichte der Weltraumforschung.
Nach dem erfolgreichen Start von Sputnik-1 im Jahr 1957 entstand ein Wettbewerb für das Monument, bei dem über 350 Entwürfe eingereicht wurden. Die Fertigstellung erfolgte im Oktober 1964 und markierte den Triumph der sowjetischen Raumfahrtleistungen in jener Ära.
Die Bronzereliefen an der Granitsockelfläche zeigen Wissenschaftler, Ingenieure und Arbeiter, die zum sowjetischen Raumfahrtprogramm beitrugen. Die eingemeißelten Verse feiern die Errungenschaften der Raumfahrt und die kollektive Anstrengung hinter diesem großen Projekt.
Das Monument ist von der U-Bahn-Station VDNKh erreichbar, die sich in der Nähe des Mira-Prospekts befindet. Der Zugang zum Museum erfolgt durch die Basis des Monumentes, und es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da mehrere Treppen überwunden werden müssen.
Das Monument ist nach dem Gedenkmuseum im Inneren das zweithöchste Denkmal in Russland und verwendet speziell Titaniumplatten, die vom Raumfahrtingenieur Sergei Korolev empfohlen wurden. Diese Materialwahl war damals bahnbrechend und spiegelt die fortschrittliche technische Ausrichtung des sowjetischen Raumfahrtprogramms wider.
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