Nymphaion, Griechische archäologische Stätte auf der Krim.
Nymphaion ist eine antike griechische Siedlung an der Küste der Kertschstraße mit Überresten von Tempeln, Wohnhäusern und Befestigungsmauern, die über einen Hügel verteilt sind. Die Ausgrabungen haben Werkstätten, Lagerhäuser und religiöse Gebäude freigelegt, die das tägliche Leben dieser Hafenstadt dokumentieren.
Die Siedlung wurde um 560 v. Chr. gegründet und wuchs zu einem bedeutenden Hafen für Getreidehandel heran, der mehrmals zwischen verschiedenen Mächten wechselte. Später diente der Ort als Hochburg unter lokalen Herrschern und wurde schließlich aufgegeben, als sich die politischen Kräfte in der Region verschoben.
Die Ausgrabungsfätten zeigen, wie griechische Kolonisten ihre Häuser mit lokalen Baumaterialien errichteten und dabei eigene Handwerkstechniken mit regionalen Praktiken verbanden.
Der Ort liegt auf einer Anhöhe mit Fußwegen zwischen den verschiedenen Ausgrabungsbereichen, die während der wärmeren Monate am besten zugänglich sind. Informationstafeln helfen bei der Navigation, obwohl es sinnvoll ist, vorher etwas über die Geschichte zu erfahren, um das Gelände richtig zu verstehen.
An der Stelle wurden Überreste antiker Werkstätten entdeckt, in denen bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. Wein hergestellt wurde, bevor diese Handwerkspraxis in der gesamten Region verbreiteter wurde. Diese Funde zeigen, dass die Produktion von Handelsgütern für den Export bereits zu einer frühen Zeit ein Kernbestandteil der Wirtschaft war.
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