Swirstroi, Städtische Siedlung in Oblast Leningrad, Russland
Swirstroy ist eine Arbeitersiedlung am Ufer des Flusses Swir im westlichen Teil der Oblast Leningrad in Russland. Der Ort besteht aus Wohngebäuden und technischen Anlagen, die direkt neben dem Wasserkraftwerk errichtet wurden, das seine Entstehung prägte.
Swirstroy entstand in den 1920er Jahren als Lager- und Wohnsiedlung für die Arbeiter, die am Bau des Swirskaja-Wasserkraftwerks beteiligt waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem der Ort schwer beschädigt wurde, baute man die Anlage wieder auf und erweiterte die Siedlung.
Der Name Swirstroy leitet sich direkt von der Funktion des Ortes ab: "Stroy" bedeutet auf Russisch "Bau", was auf die ursprüngliche Rolle als Baustelle des Kraftwerks verweist. Wer durch den Ort geht, sieht noch heute, wie das Leben der Bewohner eng mit dem Fluss und der Anlage verbunden ist.
Swirstroy liegt an einer Regionalbahn- und Busverbindung, die den Ort mit größeren Städten in der Oblast verbindet, aber die Verbindungen sind selten und sollten im Voraus geplant werden. Wer den Ort besichtigen möchte, ist gut beraten, früh am Tag anzureisen, da die Rückverbindungen am Abend rar sein können.
Das Kraftwerk Swirskaja war Teil des ersten sowjetischen Elektrifikationsplans, bekannt als GOELRO, der in den frühen 1920er Jahren aufgestellt wurde. Es war eines der wenigen Projekte dieses Plans, das tatsächlich wie geplant fertiggestellt wurde, und sein Maschinenhaus aus jener Zeit ist noch vorhanden.
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