Lower Svir Hydroelectric Station, Wasserkraftwerk und Staudamm in Svirstroy, Russland.
Die Talsperre an der Svir verbindet Stromerzeugung mit Regulierung des Wasserstands für die Schifffahrt. Das Bauwerk nutzt ein Schleusensystem, das es Flussbooten ermöglicht, die verschiedenen Wasserstände zu überwinden.
Das Werk entstand 1927 nach Plänen von Ingenieuren, die neue Techniken entwickelten, um mit dem weichen Untergrund umzugehen. Die Konstruktion prägte die industrielle Entwicklung der Region während des sowjetischen Aufbaus.
Das Kraftwerk ist als Kulturdenkmal von bundesweiter Bedeutung anerkannt und zeigt, wie Menschen in der frühen Sowjetzeit große Ingenieurprojekte verwirklichten. Besucher sehen hier ein Beispiel dafür, wie Industrie und Architektur zusammenkamen, um die Landschaft zu verändern.
Das Gelände ist teilweise zugänglich, bietet aber begrenzte öffentliche Besuchsmöglichkeiten, da es sich um eine funktionierende Einrichtung handelt. Besucher sollten erkundigen, welche Teile offen sind und beachten, dass Sicherheitsrichtlinien gelten.
Während des Zweiten Weltkriegs verlief die Frontlinie direkt über diesen Ort, und der Fluss markierte die Grenze zwischen sowjetischen und finnischen Truppen. Das Bauwerk wurde beschädigt, doch seine Geschichte als Ort der Konfrontation ist heute noch deutlich zu spüren.
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