Possjolok imeni Morosowa, Städtische Siedlung am Ladogasee, Russland.
Imeni Morozova ist eine Siedlung am rechten Ufer der Newa, die Wohngebiete und Industrieanlagen verbindet. Ein Netzwerk von Straßen durchzieht die Siedlung und verbindet ihre verschiedenen Viertel miteinander.
Die Siedlung wurde 1884 um eine Schießpulverfabrik gegründet und war damals ein reiner Industrieort. Sie erhielt ihren heutigen Namen 1922 zu Ehren des revolutionären Führers Nikolai Morosow.
Die Peter-Pauls-Kirche, die 1993 wieder aufgebaut wurde, prägt das Stadtbild und zeigt das religiöse Leben der Gemeinde. Das benachbarte Pfarrhaus von 1910 erinnert an die Architektur früherer Zeiten.
Zwei Bahnstationen bieten regelmäßige Zugverbindungen zum Finlandbahnhof in Sankt Petersburg. Die Fahrt mit Vorortzügen dauert etwa eine Stunde und ist die wichtigste Verbindung zur nächsten großen Stadt.
Während der Blockade von Leningrad spielte die Siedlung eine entscheidende Rolle als Versorgungspunkt über eine 1943 erbaute provisorische Brücke. Diese Brücke über die Newa war eine der wenigen lebenswichtigen Verbindungen zur belagerten Stadt.
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