Atlassow-Insel, Vulkaninsel im Ochotskischen Meer, Russland.
Atlasov-Insel ist ein Vulkan in der Inselgruppe der Kurilen im Süden der Beringsee. Der Berg erhebt sich etwa 2.400 Meter aus dem Wasser und bildet einen fast symmetrischen Kegel, der von weitem sichtbar ist.
Ein russischer Forscher, der Kamtschatka für Russland erschloss, gab dem Eiland seinen Namen im 17. Jahrhundert. Die Insel wurde später Gegenstand wissenschaftlicher Expeditionen zur Erforschung der vulkanischen Aktivität in der Region.
Die Ainu-Völker der Kurilen erzählten sich Geschichten über diesen Berg und seine Verbindung zur umgebenden Landschaft. Diese Überlieferungen zeigen, wie die Inselbewohner die Natur um sie herum verstanden und deuteten.
Das subarktische Klima bringt starke Winde und Schneefall mit sich, wodurch Besuche schwierig werden. Anreisen sind nur mit speziellen Schiffen möglich und auch nur unter günstigen Wetterbedingungen.
Die Flanken des Berges zeigen mehrere kleinere Vulkankegel, die bei früheren Ausbruchsphasen entstanden sind. Der Berg zeigte 2022 erneut Aktivität, was seine anhaltende Kraft unterstreicht.
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