Kell, Kleiner Schichtvulkan auf der Halbinsel Kamtschatka, Russland.
Kell ist ein kleiner Schichtvulkan auf der Halbinsel Kamtschatka und erhebt sich auf etwa 900 Meter Höhe innerhalb der Prizrak-Caldera. Der Berg zeigt steile Flanken und wird durch ein Netzwerk von Erosionstälern geprägt, die tief in seine Struktur einschneiden.
Der Vulkan wurde 1946 während einer Luftaufklärungsmission erstmals identifiziert und anschließend wissenschaftlich dokumentiert. Diese frühe Erkennung ermöglichte die Aufnahme des Berges in geologische Aufzeichnungen der Region.
Die einheimischen Gemeinschaften der Halbinsel Kamtschatka pflegen traditionelle Verbindungen zu den vulkanischen Gebieten um Kell seit Generationen.
Der Zugang zum Vulkan erfordert besondere Genehmigungen, da das Gebiet innerhalb eines geschützten Naturreservats liegt. Besucher sollten mit rauer Topografie, kaltem Klima und begrenzter Infrastruktur rechnen.
Das Vulkangebiet beherbergt ein System aus drei konzentrisch angeordneten Calderen, die einen Durchmesser zwischen 3 und 5 Kilometern aufweisen. Diese verschachtelte Struktur zeigt mehrere eruptive Phasen in der geologischen Geschichte des Berges.
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