Pevchesky Bridge, Straßenbrücke am Palastplatz, Sankt Petersburg, Russland
Die Pevchesky Bridge überquert die Moika mit einer Länge von 21 Metern und ist eine der breitesten Brücken in Sankt Petersburg. Das Bauwerk verbindet die Ufer an einem zentralen Ort und ermöglicht mit seiner stabilen Konstruktion den täglichen Verkehrsfluss.
Der französische Architekt Auguste de Montferrand entwarf 1834 eine erste hölzerne Konstruktion an dieser Stelle. Diese wurde 1840 durch eine Brücke aus Gusseisen ersetzt, die bis heute das Stadtbild prägt.
Die Brücke verdankt ihren Namen dem benachbarten Palastkapellenchor, dessen Geschichte mit diesem Ort verbunden ist. Die gelben gusseisernen Geländer mit ihren dekorativen Palmettenmustern prägen das Erscheinungsbild und zeigen die handwerkliche Qualität der Konstruktion.
Im Gegensatz zu vielen anderen Brücken in Sankt Petersburg öffnet sich diese nicht, was einen ununterbrochenen Verkehr ermöglicht. Fußgänger und Fahrzeuge können zu jeder Tageszeit passieren, ohne auf Brückenbewegungen zu warten.
Bei der Eröffnung der neuen gusseisernen Brücke war Kaiser Nikolaus I. der erste Mensch, der sie überquerte. Er fuhr in seiner Kutsche über das Bauwerk, das danach öffentlich zugänglich wurde.
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