Hanging gardens of the Small Hermitage, Hochgelegener Garten im Kleinen Eremitage-Komplex, Sankt Petersburg, Russland.
Die Hängegärten der Kleinen Eremitage sind ein erhöhter Gartenraum zwischen zwei Pavillons des Museumskomplexes in Sankt Petersburg. Dieser Bereich zeigt saisonal wechselnde Blumen und Pflanzen, die in Beeten angeordnet sind und durch spezielle Wärmesysteme unter den Pflastersteinen wachsen.
Die Gärten wurden zwischen 1764 und 1773 unter Catherine II. angelegt und von Architekten wie Jean-Baptiste Vallin de La Mothe und Georg Friedrich Veldten gestaltet. Dieses Projekt war Teil der großen Umgestaltung des Eremitage-Komplexes in der Mitte des 18. Jahrhunderts.
Der Garten zeigt, wie russische Herrscher europäische Gartenkunst mit ihren eigenen Wünschen nach Natur in den Palastmauern verbanden. Besucher sehen heute noch, wie dieser Raum als privater Rückzugsort gestaltet wurde, wo sich Schönheit und königliche Gewohnheiten vermischten.
Der Garten liegt über ehemaligen Stallungen und ist über Wege im Museumskomplex zugänglich. Die hohen Mauern rundherum sorgen für Schutz vor Wind, daher fühlt sich der Ort selbst an kalten Tagen angenehm an.
Die Neva fließt in der Nähe vorbei und mildert die Temperaturvariationen, weshalb diese Grünfläche zu unterschiedlichen Jahreszeiten anders wirkt. Besucher bemerken oft nicht, dass dieser subtile Effekt des Flusses das Wachstum der Pflanzen stark beeinflusst.
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