Hermitage Bridge, Steinbrücke beim Winterpalast, Sankt Petersburg, Russland
Die Hermitage-Brücke überspannt mit einer Betonbogenstruktur etwa 12 Meter des Winter-Kanals und verbindet den Bereich zwischen dem Hermitage-Theater und dem Großen Hermitage. Die Konstruktion hat Granitfundamente und Gehwege auf beiden Seiten.
Das Bauwerk wurde 1720 als Zugbrücke aus Holz errichtet und zwischen 1763 und 1766 zur ersten steinernen Brücke Sankt Petersburgs umgewandelt. Diese Umgestaltung war Teil der Entwicklung des modernen Stadtbildes im 18. Jahrhundert.
Die Brücke ist eng mit Tschaikowskis Oper Die Pique Dame verbunden, in der eine Hauptfigur sich in den Winter-Kanal stürzt. Dieses literarische Motiv hat dem Bauwerk eine besondere Bedeutung in der russischen Kulturgeschichte gegeben.
Der Zugang zur Brücke ist einfach, da sie sich zentral im Hermitage-Museum befindet und mit dem umliegenden Gehwegenetz verbunden ist. Besucher sollten in den warmen Monaten kommen, wenn die Gegend zugänglich und angenehm zu Fuß ist.
1934 wurde die ursprüngliche Backsteingewölbe durch eine Betonkonstruktion ersetzt, um die Spannweite zu vergrößern und die Höhe anzupassen. Diese Modernisierung prägt heute das Aussehen des Bauwerks trotz seiner frühen Ursprünge.
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