Winterpalast, Kaiserlicher Palast und Museum im Bezirk Dvortsovy, Sankt Petersburg, Russland.
Die grün-weißen Fassaden erstrecken sich über 230 Meter entlang der Newa und umschließen 1084 Räume, 1476 Fenster sowie 117 Treppen in dieser monumentalen barocken Anlage mit aufwendigen Verzierungen und vergoldeten Details.
Zwischen 1754 und 1762 unter Kaiserin Elisabeth I. erbaut, diente das Gebäude bis 1917 als Hauptresidenz der russischen Monarchen und wurde 1922 Teil des Staatlichen Museums, das heute als Eremitage bekannt ist.
Das Gebäude beherbergt bedeutende Sammlungen europäischer Malerei, antiker Skulpturen und kunsthandwerklicher Objekte aus verschiedenen Kontinenten, die zwischen prächtigen Sälen und Galerien präsentiert werden und jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt anziehen.
Der Zugang erfolgt über den Haupteingang am Schlossplatz, wobei Tickets für allgemeine Besichtigungen und Führungen erhältlich sind. Die nahegelegene Metro-Station Admiralteyskaya liegt etwa 500 Meter entfernt, und Besucher sollten mehrere Stunden für die Erkundung der ausgedehnten Sammlungen einplanen.
Nach dem verheerenden Brand von 1837 mussten die Innenräume vollständig neu gestaltet werden, wobei die Architekten Stasov, Brjullov und Staubert innerhalb von nur 15 Monaten die Wiederherstellung abschlossen und dabei modernere Heizungs- und Belüftungssysteme integrierten.
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