Schlossbrücke, Stählerne Klappbrücke über die Newa, Sankt Petersburg, Russland.
Der Palastbrücke ist eine Stahlklappbrücke über die Newa in Sankt Petersburg, Russland, mit einer Länge von etwa 261 Metern und einer Breite von rund 28 Metern. Die beiden beweglichen Abschnitte heben sich nachts, um Schiffe passieren zu lassen, während tagsüber Autos und Fußgänger die Fahrbahn nutzen.
Die Bauarbeiten begannen 1912 nach den Entwürfen des Architekten Andrzej Pszenicki und wurden während des Ersten Weltkriegs fortgesetzt. Die Eröffnung erfolgte im Dezember 1916, um das Zentrum von Sankt Petersburg mit der Wassiljewski-Insel zu verbinden.
Die Brücke trägt ihren Namen nach dem nahegelegenen Winterpalast und bildet eine der Hauptverbindungen zwischen dem historischen Zentrum und der Wassiljewski-Insel. Fußgänger und Fahrzeuge nutzen sie täglich, während sie nachts zur Schifffahrtsdurchfahrt hochgeklappt wird und dann als Wahrzeichen der Stadt erscheint.
Während der Schifffahrtssaison öffnet sich die Brücke nachts nach einem festen Zeitplan, sodass Reisende ihre Überquerungen zwischen etwa 1:10 Uhr und 5:00 Uhr planen müssen. Fußgänger können die Gehwege nutzen, sollten aber auf die Öffnungszeiten achten, um nicht auf der falschen Seite zu stranden.
Das mechanische System hebt zwei Segmente von jeweils 59 Metern Länge und rund 700 Tonnen Gewicht, sodass große Schiffe zwischen der Ostsee und den Binnenwasserstraßen hindurchfahren können. Der Anblick der sich öffnenden Teile zieht nachts Schaulustige an die Uferpromenade.
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