Alexander Garden, Englischer Garten nahe dem Palastplatz, Sankt Petersburg, Russland.
Der Alexander Garden erstreckt sich entlang der südlichen und westlichen Seiten des Admiralitätsgebäudes und verbindet den Schlossplatz mit der St.-Isaaks-Kathedrale. Das Gelände bietet gepflasterte Wege, Bänke und freie Blicke auf die umliegende Architektur.
Das Gelände entstand nach 1806 aus dem ehemaligen Admiralitätsfort, wurde aber erst zwischen 1872 und 1874 von Landschaftsarchitekt Eduard Regel zu einem Garten umgestaltet. Diese Umwandlung machte einen befestigten Ort zu einem ruhigen Stück öffentlichen Raums.
Im Garten finden sich Denkmäler russischer Dichter und Musiker, die Besuchern beim Spaziergang begegnen. Die Monumente erzählen von wichtigen Persönlichkeiten aus Kunst und Literatur, die in der Stadt lebten.
Sie können das Gelände durch mehrere Eingänge in der Nähe des Schlossplatzes betreten, von wo aus gepflasterte Wege durch den Garten führen. Das Gelände ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet mehrere Ruhepunkte zum Ausruhen und Beobachten.
Während der Belagerung von Leningrad zwischen 1941 und 1944 kümmerten sich Anwohner sorgfältig um jeden Baum im Garten, obwohl die Stadt unter extremem Holzmangel litt. Diese Entscheidung zeigt, wie wichtig dieser Ort für die Menschen war, selbst in den dunkelsten Zeiten.
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