Routan-Inseln, Arktische Insel im Bezirk Pevek, Russland
Die Routan-Inseln sind eine Inselgruppe in der ostsibirischen See vor der Küste von Chaunsky in der Autonomen Okrug Tschukotka. Die größte Insel, Bolschoi Routan, erstreckt sich über etwa 9,5 Kilometer Länge und 4,5 Kilometer Breite mit einer Höhe von bis zu 76 Metern.
Die Inseln waren schon lange vor ihrer Dokumentation durch Russen besiedelt und spielten eine Rolle in der regionalen Geographie. Sie gehörten durchgehend zur russischen Kontrolle vom Zarenreich bis zur heutigen Russischen Föderation.
Die Tschuktschen nennen die Inselgruppe seit jeher Rovtįn iłirti, ein Name, der die tiefe Verbundenheit der Ureinwohner mit dieser arktischen Region widerspiegelt und heute noch Bedeutung hat.
Die Inseln beherbergen eine arktische Forschungsstation, die nur mit spezieller Ausrüstung und Transportmitteln zu erreichen ist. Der Zugang ist aufgrund der abgelegenen Lage vor dem Festland begrenzt und erfordert entsprechende Vorbereitung.
Die Inselgruppe bildet eine natürliche Barriere in der Chaunskaya-Bucht, die eine geschützte Wasserstraße schafft und die maritime Navigation in der Region beeinflusst. Diese geologische Konfiguration hat die Schifffahrtsmuster lokal geprägt.
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