Northeast Science Station, Arktische Forschungsstation in Chersky, Russland.
Die Nordoststation für Wissenschaft ist eine Forschungsanlage an der Mündung des Kolyma-Flusses in Sibirien, etwa 150 Kilometer südlich des Polarmeers. Sie besteht aus zwei Laborgebäuden, Übernachtungsmöglichkeiten für etwa 25 Forscher in Häusern und Wohnheimen sowie Feldmessstationen mit wissenschaftlichen Instrumenten zur Datenerfassung.
Die Anlage wurde 1989 von der Russischen Akademie der Wissenschaften gegründet und vom Institut für Geographie des Pazifischen Raums des Fernost-Zweigs betrieben. Sie entstand, um die extreme Arktisumgebung zu erforschen und Langzeitveränderungen in dieser abgelegenen Region zu dokumentieren.
Internationale Wissenschaftler versammeln sich in der Station zur Erforschung arktischer Biologie, Geophysik und atmosphärischer Physik mit länderübergreifendem Wissensaustausch.
Der Besuch ist nur mit Genehmigung und unter Aufsicht möglich, da es sich um eine funktionierende Forschungsstation handelt. Besucher sollten auf extreme Kälte und Schneebedeckung vorbereitet sein, besonders während der langen Wintermonate.
Die Station verwaltet Pleistocene Park, ein etwa 160 Quadratkilometer großes Versuchsschutzgebiet zur Untersuchung von Klimawandeleffekten auf Ökosysteme. Dieses Projekt erforscht, wie bestimmte Tierarten die Vegetation beeinflussen und dadurch möglicherweise das arktische Klima verändern können.
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