Kolyma Mountains, Gebirgskette im nordöstlichen Sibirien, Russland.
Das Kolymagebirge ist eine weitläufige Gebirgskette im Nordosten Sibiriens, die sich entlang der Küste des Ochotskischen Meeres erstreckt und aus felsigen Gipfeln, schmalen Graten und tiefen Tälern besteht. Die Hänge sind steil und das Gelände ist größtenteils unberührt, ohne Straßen oder Siedlungen über weite Strecken.
Seit den 1930er Jahren wurde das Gebiet von der Sowjetregierung für den Goldabbau erschlossen und war Standort eines ausgedehnten Netzwerks von Straflagern. Diese Geschichte hinterließ Spuren in der Landschaft, die noch heute in verlassenen Strukturen zu erkennen sind.
Die Ewenken, ein indigenes Volk der Region, leben seit Generationen in diesen Bergen und ziehen mit ihren Rentierherden durch die Täler. Wer durch das Gebiet reist, kann gelegentlich ihre Lager und traditionellen Wanderrouten entlang der Berghänge wahrnehmen.
Die Kolyma-Berge sind nur mit spezieller Kälteausrüstung und in Begleitung erfahrener ortskundiger Guides zugänglich, da das Gelände anspruchsvoll und die Infrastruktur sehr begrenzt ist. Eine sorgfältige Vorbereitung im Voraus und lokale Unterstützung sind unbedingt erforderlich.
Obwohl die Kolyma-Berge kein offiziell geschütztes Naturgebiet sind, beherbergen sie eine seltene arktische Fauna, darunter Schneeleoparden und Moschusochsen, die nur selten von Reisenden gesichtet werden. Diese Tiere bewegen sich frei durch ein Gebiet, das durch seine Abgelegenheit natürlich geschützt bleibt.
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