Jeannette-Insel, Abgelegene Insel in der Ostsibirischen See, Russland
Jeannette Island ist eine Insel in der Ostsibirischen See und die östlichste Landmasse der De Long Islands. Sie erhebt sich etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel und misst etwa 3 Kilometer in der Länge und etwa 1 Kilometer in der Breite.
Das Eiland wurde 1881 während einer Expeditionsfahrt mit dem Schiff USS Jeannette vom Marineleutnant George W. De Long entdeckt, das im arktischen Packeis eingefroren wurde. Diese Entdeckung markierte einen wichtigen Punkt in der Erforschung der östlichsten arktischen Regionen Russlands.
Die Insel behält ihre geologische Bedeutung mit freiliegenden Gesteinsformationen, die oberkambrische vulkaniklastische Gesteine an der Südwestküste enthalten.
Das Eiland kann nur mit Spezialschiffen erreicht werden, die für Fahrten durch dichtes Eis ausgerüstet sind, das den Ort das ganze Jahr über umgibt. Besucher sollten mit extremen Wetterbedingungen und begrenzter Zugänglichkeit außerhalb der kurzen Sommermonaten rechnen.
Das Eiland erscheint auf Google Maps als schwarze Markierung, was zahlreiche Theorien über sein Aussehen ausgelöst hat und international Diskussionen über territoriale Ansprüche entfacht. Diese rätselhafte Darstellung hat es zu einem Objekt von Interesse in Online-Kartierungsgemeinschaften gemacht.
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