Leningrader Bahnhof, Bahnhof im Bezirk Krasnoselsky, Moskau, Russland.
Der Leningradski-Bahnhof ist ein Bahnhofsgebäude im Stadtteil Krasnoselski in Moskau, das die Architektur der Renaissance-Wiederbelebung mit einem zentralen Uhrenturm und symmetrischen Flügeln zeigt. Die Fassade erstreckt sich entlang der Komsomolskaja-Platz und verbindet klassische Proportionen mit funktionalen Räumen für den Zugverkehr.
Der Bau begann 1844 unter Zar Nikolaus I. und endete 1851, um Moskau mit Sankt Petersburg zu verbinden. Die Verbindung markierte einen Wendepunkt im russischen Eisenbahnverkehr und förderte den Austausch zwischen den beiden Hauptstädten.
Der Name wechselte im Laufe der Zeit von Peterburgski über Oktjabrski zu Leningradski und spiegelt die politischen Umbrüche wider. Reisende nutzen den Bahnhof als Tor zu den nördlichen Regionen und nehmen die hohen Gewölbe als Auftakt ihrer Fahrt wahr.
Sechs Bahnsteige und zehn Gleise bedienen Fernzüge nach Norden, darunter Verbindungen nach Sankt Petersburg, Murmansk, Petrosawodsk, Helsinki und Tallinn. Die Hallen liegen zentral am Komsomolskaja-Platz und sind mit der Metro leicht zu erreichen.
Die Verwaltung untersteht der Oktoberbahn und nicht der Moskauer Eisenbahn, was dem Bahnhof eine Sonderstellung in der Hauptstadt verleiht. Konstantin Thon entwarf zur gleichen Zeit einen Zwillingsbahnhof in Sankt Petersburg, um die beiden Städte architektonisch zu verbinden.
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