Krasnosselski, Verwaltungsbezirk im zentralen Moskau, Russland
Der Krasnoselsky-Bezirk erstreckt sich nordöstlich vom Lubjanka-Platz und beherbergt drei große Eisenbahnterminals rund um den Komsomolskaya-Platz mit ausgedehnter Schieneninfrastruktur im gesamten Gebiet. Das Viertel wird durch seine Nähe zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten und seine dichte Bebauung mit Wohnblöcken verschiedener Epochen geprägt.
Das Viertel hat seinen Ursprung im Dorf Krasnoe Selo und durchlebte eine dramatische Umwandlung nach der Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke von Sankt Petersburg nach Moskau im Jahre 1851. Die Ankunft der Eisenbahn lockte Industrie und Arbeiter an und veränderte die Gegend grundlegend vom ländlichen Raum zu einem städtischen Zentrum.
Die Kirche von Sankt Peter und Paul prägt das Viertel mit ihrer barocken Architektur und steht als wichtiger Ort für die Gemeinde da. Besucher können hier die religiöse Tradition erleben, die seit Jahrhunderten in diesem Teil Moskaus lebendig ist.
Das Viertel ist gut an das Metronetz angebunden mit Stationen wie Chistye Prudy, Turgenevskaya, Sretensky Bulvar, Krasnye Vorota, Komsomolskaya und Krasnoselskaya. Die mehreren Zugänge erleichtern die Orientierung und ermöglichen es Besuchern, verschiedene Teile des Viertels einfach zu erreichen.
Im Viertel stehen zwei stalinistische Hochhäuser aus den 1940er Jahren, darunter das Hotel Hilton Moskau Leningradskaya am Komsomolskaya-Platz mit seiner markanten Architektur. Diese monumentalen Gebäude prägen immer noch das Stadtbild und sind charakteristische Beispiele dieser Bauepoche.
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