Ismailowoer Park, Stadtpark im östlichen Moskau, Russland
Izmaylovsky Park ist ein Landschaftsgebiet im östlichen Moskau, das rund 1600 Hektar Waldflächen, Teiche, Wege und Spielplätze umfasst. Dichte Baumgruppen wechseln sich mit offenen Wiesen ab, und mehrere künstliche Gewässer ziehen sich durch das Gelände.
Das Gelände diente im 16. Jahrhundert als Jagdrevier und Residenz für Zar Alexej Michailowitsch. Später wurde es als Staatsforst bewirtschaftet und nach der Revolution in einen öffentlichen Erholungsraum umgewandelt.
Der Name erinnert an ein zarisches Jagdrevier, und heute sieht man Holzbauten im traditionellen russischen Stil am westlichen Rand. Jedes Jahr finden hier Feste mit Kunsthandwerk und Vorführungen statt, bei denen Besucher handgemachte Waren kaufen und lokale Spezialitäten probieren können.
Die Metrostationen Izmailovskaya und Partizanskaya liegen in Gehweite, und Parkplätze befinden sich nahe den Haupteingängen. Morgens sind die Wege ruhiger, während Nachmittage an Wochenenden mehr Besucher anziehen.
Ein Bildungszentrum namens Zaren-Bienenhaus wurde 2002 auf dem Gelände einer früheren Imkerei-Versuchsstation eröffnet. Besucher können dort die Geschichte der russischen Bienenzucht kennenlernen und manchmal lebende Bienenvölker beobachten.
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