Kernkraftwerk Krim, Verlassenes Kernkraftwerk in Shcholkine, Krim.
Das Kernkraftwerk Krim steht bei Kap Kasantip und verfügt über mehrere Betonkonstruktionen sowie eine unvollendete Reaktorkammer an den Ufern des Aqtas-Sees. Die Anlage blieb unvollendet und besteht heute aus verschiedenen Gebäuderesten in unterschiedlichen Zuständen.
Der Bau dieser Kernanlage begann 1975 mit sowjetischen Investitionen, wurde aber 1989 aufgrund von Bedenken bezüglich geologischer Instabilität nach der Tschernobyl-Katastrophe eingestellt. Das Projekt wurde nach dem Unglück nicht mehr weiterverfolgt.
Die leeren Gebäude der Anlage waren von 1993 bis 1999 Austragungsort des KaZantip-Elektronikfestivals, das Tausende von Besuchern in seine Betonhallen zog.
Das Gelände befindet sich in Privatbesitz und der Zugang ist aus Sicherheitsgründen stark eingeschränkt. Besucher sollten sich vorher informieren, da die Anlage gefährlich und nicht öffentlich zugänglich ist.
Metallschrott-Sammler haben die Anlage über Jahrzehnte systematisch geplündert und so den Industriekomplex in eine Sammlung von leeren Betonhüllen verwandelt. Heute zeugen nur noch die rohen Strukturen von der ehemaligen technischen Funktion.
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