Gerassimow-Institut für Kinematographie, Filmhochschule im Bezirk Rostokino, Moskau, Russland
Das Gerasimow-Institut für Kinematografie ist eine Filmhochschule im Stadtteil Rostokino in Moskau, Russland. Mehrere Gebäude auf dem Gelände beherbergen Fachbereiche für Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt und Animation, in denen Studenten an praktischen Projekten arbeiten.
Die Schule wurde 1919 von Vladimir Gardin als Moskauer Filmschule gegründet und erhielt Unterstützung von Lenin in ihren Anfangsjahren. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 wurde die Einrichtung umbenannt und unter ihrer jetzigen Bezeichnung als Ausbildungsstätte weitergeführt.
Die Hochschule trägt den Namen von Sergei Gerasimov, einem Regisseur und Pädagogen, der dort selbst jahrzehntelang unterrichtete. Sein pädagogischer Ansatz prägte das System der praktischen Ausbildung, das heute noch angewendet wird und Studenten früh in reale Produktionsprozesse einbindet.
Der Campus liegt im Norden der Stadt, erreichbar mit der Metro und Straßenbahn aus dem Zentrum. Besucher sollten bedenken, dass die Einrichtung vorrangig als Ausbildungsstätte dient, öffentliche Bereiche daher begrenzt sind und oft nur zu bestimmten Anlässen oder nach Vereinbarung zugänglich werden.
Ein eigenes Filmstudio auf dem Gelände ermöglicht es den Studenten, ihre Abschlussarbeiten und Übungen unter realen Bedingungen zu drehen. Die technische Ausrüstung reicht von älteren analogen Kameras bis zu digitalen Systemen, sodass verschiedene Aufnahmetechniken erlernt werden können.
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