Wladimirkathedrale, Östlich-orthodoxe Kathedrale in Sewastopol, Russland
Die Kathedrale des heiligen Wladimir ist ein orthodoxes Gotteshaus in Sewastopol, Russland, das in weißem Stein errichtet wurde und eine zentrale Kuppel trägt, die sich über dreißig Meter in die Höhe erhebt. Die Innenwände sind mit Marmor verkleidet, während Künstler aus der Schweiz und Italien zur Ausgestaltung der Räume beitrugen.
Die Bauarbeiten begannen nach dem Krimkrieg, wobei die untere Kirche im Jahr 1881 geweiht wurde und die obere Kirche sieben Jahre später fertiggestellt war. Das Gebäude enthält die wiederhergestellten Gräber von Admiral Michail Lasarew und drei weiteren Flottenkommandeuren, die während der Belagerung in den 1850er Jahren ihr Leben verloren.
Der Name des Gotteshauses ehrt Wladimir den Großen, der das Christentum in der Region einführte und dessen Taufe in der Nähe stattgefunden haben soll. Besucher sehen heute Gedenktafeln mit den Namen von Offizieren, die während der Belagerung ihr Leben verloren haben, an den Innenwänden angebracht.
Besucher können sowohl die obere als auch die untere Kirche betreten, die jeweils unterschiedliche Raumatmosphären bieten. Der Zugang erfolgt über Stufen, daher sollten Gäste mit eingeschränkter Mobilität dies bei der Planung berücksichtigen.
Das Gotteshaus dient gleichzeitig als Grabstätte für gefallene Marinekommandeure und verbindet religiöse Verehrung mit dem Gedenken an militärische Führungspersönlichkeiten. Diese doppelte Funktion macht es zu einem seltenen Beispiel eines Sakralbaus, der sowohl liturgischen als auch gedenkenden Zwecken dient.
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