Andronikow, Orthodoxes Kloster im Bezirk Tagansky, Moskau, Russland
Das Andronikov-Kloster ist ein Klosterkomplex in der Tagansky-Bezirk mit einer Sammlung von religiösen Gebäuden und befestigten Mauern, die auf einem erhöhten Ufer des Yauza-Flusses stehen. Der Komplex beherbergt heute ein Museum mit mittelalterlichen Ikonen, Handschriften und kirchlichen Objekten aus verschiedenen Zeiträumen.
Ein hoher Kirchenführer gründete das Kloster 1357 nach einer gefährlichen Reise aus Konstantinopel und erfüllte damit ein Gelübde. Das Kloster wuchs zu einem der wichtigsten religiösen Zentren Moskaus heran und spielte Jahrhunderte lang eine Rolle in der Stadt.
Das Kloster war ein wichtiges geistliches Zentrum und zog Künstler wie Andrei Rublev an, dessen künstlerisches Erbe in den noch erhaltenen Wandmalereien sichtbar ist. Die Stätte behielt ihre Bedeutung als Ort der Besinnung und künstlerischen Schöpfung über Jahrhunderte hinweg.
Der Ort liegt auf einem erhöhten Gelände mit guter Sicht auf den Fluss darunter und ist relativ leicht zu erreichen. Es empfiehlt sich, genug Zeit für den Rundgang durch die Gebäude und das Museum einzuplanen, um die Sammlungen gründlich zu erkunden.
Der Spassky-Dom hier ist das älteste erhaltene Kirchengebäude in Moskau und bewahrt noch seine ursprüngliche Architektur aus dem 15. Jahrhundert. Trotz seiner Bedeutung und seines Alters bleibt dieses bemerkenswerte Bauwerk für viele Besucher in der Stadt unbekannt.
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