Nationalpark Lossiny Ostrow, Nationalpark im Nordosten von Moskau, Russland
Losiny Ostrow ist ein Nationalpark im nordöstlichen Moskau, der sich über Stadtbezirke und die angrenzende Oblast erstreckt. Der Wald besteht hauptsächlich aus Birken, Kiefern und Fichten, die zusammen ein dichtes Grün bilden, das die umliegenden Wohnviertel vom Zentrum trennt.
Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert nutzten russische Herrscher dieses Waldgebiet als Jagdrevier für Großwild. Iwan IV. jagte hier regelmäßig Bären, und das Gelände blieb jahrhundertelang königliches Territorium.
Das Besucherzentrum in Mytischtschi bietet Führungen an, die sich auf die Waldlandschaften der Region Moskau konzentrieren. Wanderer begegnen hier oft traditionellen russischen Holzgebäuden, die zeigen, wie ländliche Gemeinschaften früher am Waldrand lebten.
Der Eintritt ist frei, und mehrere Eingangspunkte liegen nahe an Metrostationen der Ringlinien und nordöstlichen Linien. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da viele Wege unbefestigt sind und nach Regen schlammig werden können.
Eine Biologische Station im nördlichen Teil ermöglicht es Besuchern, Hirsche in einem eingezäunten Bereich aus nächster Nähe zu sehen. Die Tiere lassen sich füttern und zeigen wenig Scheu gegenüber Menschen, was besonders Kinder anzieht.
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