Simonowkloster, Orthodoxes Kloster im Bezirk Danilovsky, Moskau, Russland
Das Simonov-Kloster ist ein befestigtes Kloster im Moskauer Bezirk Danilovsky mit einer charakteristischen Mauer aus roten Ziegeln und drei erhaltenen Türmen. Die Anlage wird von dieser Mauer geschützt, die eine defensive Funktion hatte und das Gelände bis heute prägt.
Das Kloster wurde 1370 gegründet und entstand aus der spirituellen Bewegung um Sergius von Radonezh, einen einflussreichen religiösen Lehrer. Seine Gründung fiel in eine Zeit, als die Region mit äußeren Bedrohungen kämpfte und der Ort als Festung diente.
Der Ort ist eng mit der Ausbildung geistlicher Würdenträger verbunden, die später eine wichtige Rolle in der russisch-orthodoxen Kirche spielten. Besucher können heute noch die Kirche sehen, in der regelmäßig Gottesdienste abgehalten werden, auch spezielle Dienste für Menschen mit Behinderungen.
Das Gelände hat eine arbeitsaktive Kirche mit regelmäßigen Gottesdiensten, einschließlich spezieller Dienste für Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen. Besucher sollten respektvoll auftreten und die Gottesdienstzeiten berücksichtigen, wenn sie das Gelände erkunden möchten.
Auf dem Gelände gibt es einen Teich, der für russische Literaturgeschichte bedeutsam ist, da sich dort eine dramatische Szene aus einem bekannten Werk ereignet. Diese verbindung zwischen dem Ort und der literarischen Tradition macht den Besuch für Interessierte der russischen Kultur besonders.
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