Burg Wyborg, Mittelalterliche Burg in Wyborg, Russland
Die Burg Wyborg ist eine mittelalterliche Festungsanlage auf einer kleinen Insel in der Stadt Wyborg im Nordwesten Russlands, überragt vom markanten Sankt-Olaf-Turm. Die Anlage besteht aus einem viereckigen Hauptgebäude, das von Mauern, Türmen und Innenhöfen umgeben ist.
Die Burg wurde 1293 vom schwedischen Marschall Torkel Knutsson als Militärposten in einem Feldzug in das karelische Gebiet gegründet. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrfach zwischen schwedischer, russischer und finnischer Herrschaft.
Die Burg ist ein fester Bestandteil des Stadtlebens von Wyborg und zieht Besucher aus ganz Russland und dem Ausland an. Im Inneren finden regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt, die die Geschichte der Karelischen Region zeigen.
Die Burg ist von der Stadt aus über eine Brücke erreichbar, die direkt auf die Insel führt. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Böden uneben sind und der Rundgang durch Innenhöfe und Ebenen Zeit in Anspruch nimmt.
Im Jahr 1495 ereignete sich während einer russischen Belagerung eine ungeklärte Explosion am Andreastag, die den Angriff zum Stehen brachte und als Wyborger Knall in die Geschichte einging. Die Ursache dieser Explosion ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
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