Kitai-Gorod, U-Bahn- und Eisenbahnstation im Zentrum von Moskau, Russland
Kitay-gorod ist eine U-Bahn-Station im Zentrum Moskaus, die zwei separate unterirdische Hallen besitzt, welche durch einen Verbindungskorridor miteinander verbunden sind. Die Station bedient die Kaluzhsko-Rizhskaya- und die Tagansko-Krasnopresnenskaya-Linie und gehört damit zu den meistgenutzten Umsteigebahnhöfen der Stadt.
Die Station wurde 1971 als Ploshchad Nogina eröffnet, benannt nach dem Bolschewisten Viktor Nogin. Sie wurde später in Kitay-gorod umbenannt, als Moskau damit begann, historische Ortsbezeichnungen wiederherzustellen.
Die beiden Hallen der Station haben unterschiedliche Marmorverkleidungen, die je nach gewähltem Eingang sichtbar sind. Pendler, die täglich zwischen den Linien wechseln, nehmen diese architektonischen Details als selbstverständlich wahr, obwohl sie sorgfältig gestaltet wurden.
Die Station verfügt über zwei unterirdische Eingänge: einer liegt in Richtung Slavyanskaya-Platz, der andere in Richtung Maroseika-Straße. Die Beschilderung im Inneren ist klar und hilft dabei, sich zwischen den beiden Hallen zu orientieren, was besonders zur Hauptverkehrszeit nützlich ist.
Im Verbindungskorridor zwischen den beiden Hallen befindet sich eine Büste von Viktor Nogin, dem ehemaligen Namensgeber der Station. Diese kleine Skulptur erinnert an den früheren Namen der Station und wird von den meisten Fahrgästen, die täglich hindurcheilen, kaum wahrgenommen.
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