Kumsk Reservoir, reservoir in Russia
Das Kumsk-Reservoir ist ein großes Gewässer in Karelien, das zwischen 1960 und 1962 zur Wasserspeicherung und Stromerzeugung angelegt wurde. Das Becken erstreckt sich über eine weite Fläche und wird von Waldern und Hugeln umrahmt, wobei sich die Ufer sanft zum Wasser neigen.
Das Reservoir entstand in den fruhen 1960er-Jahren als Teil des sowjetischen Wasserkraftprogramms und uberflutete dabei große Flachen sowie etwa zweihundert Gebäude. Die Anlage veränderte die Landschaft grundlegend und entwickelte sich zu einem zentralen Element der regionalen Infrastruktur.
Das Reservoir ist eng mit dem Leben der lokalen Bevölkerung verwoben, die den Fischfang als wichtige Tradition betrachtet. Das Wasser prägt den Alltag in den umliegenden Dörfern, wo gefangene Fische ein wesentlicher Teil der Ernährung sind.
Der beste Zugang erfolgt über die umliegenden Dörfer, und die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn Aktivitäten wie Angeln und Vogelbeobachtung möglich sind. Im Winter friert das Wasser zu und ermöglicht andere Aktivitäten, aber die Zugänglichkeit kann dann schwieriger sein.
In den 1960er und 1970er-Jahren war das Reservoir ein produktives Fischgewässer mit Fangengen von etwa vierhundert Tonnen jahrlich, doch seitdem ist der Fischbestand drastisch zuruckgegangen. Diese Veranderung zeigt, wie sich die Ökosysteme von künstlichen Stauseen im Laufe der Zeit entwickeln und anpassen.
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