Maxim Gorky Fortresses, Militärmuseum in Sewastopol, Krim.
Die Maxim-Gorki-Festung ist ein militärhistorisches Museum in Sewastopol, einer Hafenstadt auf der Halbinsel Krim. Die Befestigung erstreckt sich über ein weitläufiges Küstengelände mit unterirdischen Gängen, Geschützstellungen und Bunkern, die teilweise noch im Originalzustand erhalten sind.
Die Küstenbatterie wurde 1912 unter Kaiser Nikolaus II. angelegt und während der Belagerung Sewastopols 1941 bis 1942 zu einem zentralen Verteidigungspunkt gegen deutsche Truppen. Nach schweren Kämpfen wurde die Anlage erobert und später als Gedenkstätte wiederhergerichtet.
Die Anlage trägt den Namen des russischen Schriftstellers, der mehrfach Sewastopol besuchte und über die Stadt schrieb. Vor Ort zeigen Ausstellungsräume Alltagsgegenstände der Soldaten und Dokumente aus der Verteidigungszeit, die den militärischen Alltag während der Belagerung nachvollziehbar machen.
Die unterirdischen Bereiche sind kühl und feucht, daher empfiehlt sich warme Kleidung und festes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen. Einige Gänge sind eng und haben niedrige Decken, was die Bewegung erschweren kann.
Zwei große Artillerietürme tragen jeweils ein Paar schwerer Marinegeschütze aus der Kaiserzeit, die zu den größten in festen Festungsanlagen montierten Rohren Russlands zählen. Die Geschütze können gedreht und in der Neigung verstellt werden, was bei Führungen manchmal demonstriert wird.
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