Dovmontov gorod, Mittelalterlicher Festungskomplex in Pskow, Russland
Dovmontov gorod ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage innerhalb der Pskowerer Festung mit Steinmauern bis zu 8 Metern Hohe und etwa 6 Metern Dicke rund um den Umfang. Die Gesamtanlage erstreckt sich uber etwa 3 Hektar und bewahrt Uberreste aus verschiedenen Epochen.
Furst Dovmont, ursprunglich aus Litauen stammend, herrschte von 1266 bis 1299 uber Pskov und machte die Stadt unabhangig von Nowgorod. Er errichtete die ersten Befestigungsanlagen als Schutz gegen externe Bedrohungen.
Zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert standen hier etwa 18 orthodoxe Kirchen, was die größte Konzentration religiöser Gebäude im mittelalterlichen Russland war. Der Ort war das geistliche Herz der Stadt und zog Pilger und Gläubige an.
Die Prikaz-Kammer, erbaut 1693, funktioniert als Museum mit Ausstellungen zur Geschichte Pskovs und bietet Gefuhrungen sowie Bildungsprogramme an. Besucher sollten mit unebenen Flachen und engen Passagen rechnen, wenn sie das Gelande erkunden.
An diesem Ort steht eine 1972 errichtete Metallinstallation zur Erinnerung an die Schlacht auf dem Eis, die Schwerter und Schilde Furst Dovmonts sowie Symbole beteiligter mittelalterlicher Stadte zeigt. Das Denkmal verbindet antike Geschichte mit moderner Kunstverwirklichung.
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