Zaryadye, Historisches Viertel im Zentrum von Moskau, Russland
Zaryadye ist ein moderner Park in Zentralmoskau, der sich über 13 Hektar erstreckt und vier russische Klimazonen mit Wald, Steppe, Tundra und Überschwemmungsgebieten verbindet. Die Grünflächen werden durch Architektur, Kunstinstallationen und Kulturräume ergänzt, die das Gelände strukturieren.
Das Gebiet entstammt dem 12. Jahrhundert als Handelssiedlung außerhalb der Kremelmauern und wurde 1365 bei einem verheerenden Brand erstmals dokumentiert. Nach Jahrzehnten als Industriegebiet wurde der Ort ab den 2000er Jahren vollständig erneuert und in einen öffentlichen Park umgewandelt.
Der Park beherbergt heute ein Konzerthaus, ein Medienzentrum und Ausstellungsräume, die russische Geschichte durch interaktive Displays und Performances zeigen. Besucher können sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Kulturprogramme zu erleben, die regelmäßig in diesen modernen Räumen stattfinden.
Der Park ist von mehreren Seiten zugänglich und bietet direkte Verbindungen zu öffentlichen Verkehrsmitteln für Besucher, die anreisen möchten. Es gibt ein unterirdisches Parkhaus mit etwa 430 Plätzen, falls man mit dem Auto kommt.
Eine markante Fußgängerbrücke spannt sich ohne Stützpfeiler etwa 70 Meter über den Moskva-Fluss und bietet Ausblicke auf die Altstadt und die umliegende Architektur. Diese architektonische Kühnheit ermöglicht freie Sichten auf den Fluss und die benachbarten Denkmäler.
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