Eighth Sister, Nicht realisiertes Wolkenkratzerprojekt in Zaryadye, Moskau, Russland
Die Eighth Sister ist ein nie gebautes Hochhausprojekt in Zaryadye, das als 32-geschossiges Verwaltungsgebäude mit einer Höhe von 275 Metern geplant war und eine gestufte Struktur mit Hauptfassade zum Roten Platz aufweisen sollte. Das Projekt war Teil der sowjetischen Visionen für eine modernisierte Moskauer Skyline in der Nachkriegszeit.
Das Projekt begann 1947 als Teil von Stalins Vision zur Verbesserung Moskaus Skyline, wurde aber 1954 nach Politikwechseln eingestellt. Die Einstellung des Baus markierte das Ende einer Ära der ambitionierten sowjetischen Hochhausarchitektur in der Innenstadt.
Das Gebäude sollte klassische Elemente wie Kolonnaden und symmetrische Proportionen aufweisen und folgte den sowjetischen Prinzipien monumentaler Architektur. Diese Gestaltungsmerkmale spiegelten den damaligen Wunsch wider, Moskaus Macht und Größe durch Bauwerk auszudrücken.
Die Baustelle ist heute nicht öffentlich zugänglich, da der Standort später für andere Entwicklungen genutzt wurde. Besucher können die Geschichte des Projekts durch Museen und Archive in Moskau nachverfolgbar machen, die Details zur sowjetischen Stadtplanungsgeschichte bewahren.
Die Baustelle umfasste ein großes Grundstück, auf dem später das Rossiya-Hotel errichtet wurde, das von 1967 bis 2006 eines der größten Hotels Europas war. Dieses Hotel ersetzte das verlassene Fundament und prägte für Jahrzehnte das Gesicht von Zaryadye.
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