Pechora–Kama Canal, proposed canal
Der Pechora-Kama-Kanal ist ein nie realisiertes Bauprojekt, das die Sowjetunion erwog, um Wasser aus nördlichen Flüssen nach Süden zu leiten. Das Vorhaben hätte eine künstliche Verbindung zwischen dem Pechora-Fluss und dem Kama-Fluss geschaffen, um Wasser in trockenere südliche Regionen und nach Zentralasien zu transportieren.
Das Projekt entstand in den 1970er Jahren als Teil eines ehrgeizigen sowjetischen Plans, Sibiriens Flüsse umzuleiten. Die Sowjets planten die Verwendung von Kernsprengstoff zur Grabung von Kanalabschnitten, wobei ein bekanntes Beispiel 1971 drei Atomwaffen westlich des Urals zündete, um einen See zu schaffen, der als Atomsee bekannt wurde.
Der Ort des geplanten Kanals ist heute unzugänglich und wird als Naturgebiet bewahrt. Besuchern wird nicht empfohlen, in die Region zu reisen, da die physischen Überreste und Umweltbelange schwer zu beurteilen sind.
Das Projekt führte 1971 zur Zündung von drei Atomwaffen westlich des Urals, um einen See zu schaffen, der heute als Atomsee bekannt ist und physische Spuren dieser ungewöhnlichen sowjetischen Ingenieursmethode zeigt. Dieser Einsatz von Kernsprengstoff für zivile Bauarbeiten war zu seiner Zeit eine neue Methode, die später wegen Sicherheitsbedenken und Umweltrisiken aufgegeben wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.